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Sowohl zu wenig als auch zu viel Eiweiß kann Auswirkungen auf unseren Körper haben. Eine dauerhafte Unterversorgung mit Eiweiß äußert sich unter anderem durch Ermüdung, Verlust an Muskelmasse und einer verminderten Leistung des Immunsystems. Eine sehr eiweißreiche Kost über einen längeren Zeitraum kann zu einem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut führen. Die Folge davon ist Gicht.
Eiweiß | Vorkommen |
| Fleisch und Milch | In Fleisch bzw. Fleischprodukten und Milch bzw. Milchprodukten ist reichlich Eiweiß enthalten. Zu den eiweißreichsten Käsesorten zählen u.a. Parmesan, Schnittkäse wie Edamer und Gouda und Hartkäse wie z.B. Emmentaler. |
| Eier | Eier enthalten ca. 7g Eiweiß pro Ei, daher sollten Eier und Eierspeisen nur in geringen Mengen verzehrt werden. |
| Hülsenfrüchte | Bei einer eiweißreduzierten Kost sollte man möglichst auf Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen verzichten, da diese einen sehr hohen Eiweißgehalt aufweisen. |
| Nüsse und Süßigkeiten | Erhebliche Mengen an Eiweiß können auch mit Nüssen, Mandeln oder mit Süßwaren wie zum Beispiel Schokolade, Marzipan oder Nougat aufgenommen werden. Auf diese sollte man aber aufgrund des hohen Fettgehalts verzichten. |
| Mehl | Im Mehl nimmt der Eiweißgehalt mit zunehmendem Ausmahlungsgrad ab. Im Brot liegt der Eiweißgehalt zwischen 5 und 8 %. |
| Obst und Gemüse | Obst und Gemüse tragen mit einem Eiweißgehalt von unter 5 % vergleichsweise wenig zur Gesamteiweißaufnahme bei. |

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Auch Vegetarier erhalten genügend Eiweiß:
Das Vorurteil, dass Vegetarier nicht ausreichend mit Eiweiß versorgt werden ist weit verbreitet. Doch mit der richtigen Kombination verschiedener Eiweißträger lässt sich die biologische Wertigkeit sowohl von pflanz-lichen als auch von tierischen Eiweißen steigern.
Als optimale Eiweißkombinationen gelten:
Hühnerei + Kartoffeln Beispiel: spanische Tortilla oder Kartoffelomelett
Bohnen + Getreide Beispiel: vegetarisches Chili mit Bohnen und Mais
Milch + Weizen Beispiel: Müsli