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News aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung

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© Viktor Mildenberger / www.pixelio.de

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Wie viel Kaffee ein Mensch trinkt, hängt auch von seinen Genen ab. Diese Vermutung bekräftigt eine Untersuchung niederländischer und australischer Forscherinnen. Zwei winzige Erbgutvarianten gehen demnach mit einem höheren Konsum einher - vermutlich, weil sie den Abbau des Koffeins und anderer Inhaltsstoffe und damit die Wirkung des Gebräus beeinflussen.

Menschen können die Güte der Nahrung, die sie gerade im Mund haben, vielleicht sehr viel besser einschätzen als bislang angenommen. Potsdamer Forscher haben in den Geschmacksknospen der Zunge ein Rezeptormolekül entdeckt, das auf Fettsäuren anspricht. Damit könnte es die Grundlage einer weiteren Geschmacksqualität sein.

Kaffeetrinker erkranken seltener an Diabetes. Einen möglichen Ansatz zur Erklärung dieses Zusammenhangs haben amerikanische Mediziner im Rahmen einer Studie mit mehr als 700 Frauen gefunden. Ausgerechnet ein Protein, das normalerweise als Transporteur und Puffer für Geschlechtshormone dient, könnte demnach zu dem vorbeugenden Effekt beitragen.

Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt. "Die Hersteller verbuchen mitunter Milliarden-Umsätze, ohne dass sie nachweisen müssen, dass ihre Präparate überhaupt von Nutzen sind", sagt Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor am Klinikum München. Aktuell warnt er vor so genannten "Leberschutzfaktoren". Laut Göke ist eine Schutzwirkung für keinen der "Faktoren" belegt. Der Experte sieht auch keinerlei sinnvolle Anwendungsgebiete für Nahrungsergänzungsmittel: "Es ist zumindest in Deutschland nahezu ausgeschlossen, in eine ernährungsbedingte Mangelsituation zu geraten."

Orang-Utans verbrennen weniger Kalorien als die meisten anderen Säugetiere. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach Studien an vier Tieren. In puncto Energieumsatz werden die in Südostasien heimischen Menschenaffen demnach nur noch von Faultieren unterboten.

Wenn der Magen knurrt, schmeckt zuckerhaltige Kost besonders gut. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um ein psychologisches Phänomen, lassen Experimente amerikanischer Mediziner vermuten. Ein Hormon, das bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel ausgeschüttet wird, erhöht demnach die Empfindlichkeit der Zunge für süß schmeckende Verbindungen.

Wer sein Körpergewicht dauerhaft senken will, darf sich nicht darauf beschränken, weniger zu essen. Der Grund dafür liegt in einem regelrechten Sparprogramm des Körpers, bestätigt eine Studie zweier amerikanischer Forscherinnen. Sobald sie Affen auf Diät setzten, bewegten sich die Tiere deutlich weniger, sodass sie unter dem Strich kaum an Gewicht verloren.

Wer regelmäßig etwas Schokolade isst, tut seinem Kreislauf etwas Gutes. Das haben Potsdamer Forscher im Rahmen einer großangelegten Studie zeigen können. Jene Teilnehmer, die pro Tag einen halben Riegel Schokolade verzehrten, hatten ein rund 40 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall als solche mit einem sehr geringeren Schokoladenkonsum.

Ob ein Mensch zu Übergewicht neigt, hängt vielleicht auch von seinem Geschmackssinn ab. Diesen Schluss legt eine Pilotstudie australischer und neuseeländischer Forscher nahe. Dabei fielen Teilnehmer mit einem feinen Geschmack für Fettsäuren durch eine kalorienärmere Ernährung und eine geringere Leibesfülle auf.

Wenn es um das Risiko für Herz und Kreislauf geht, wird häufig der Body-Mass-Index als Indikator herangezogen. Andere Maße sind für eine solche Abschätzung jedoch besser geeignet, haben deutsche Mediziner im Rahmen zweier Studien ermittelt. Besonders aussagekräftig ist demnach das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße.

Veranstaltungen

am 17. 02. 2012
Ort: Messe Nürnberg

Beschwerde gegen Melonen-Patent von Monsanto
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