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Wenn der Magen knurrt, schmeckt zuckerhaltige Kost besonders gut. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um ein psychologisches Phänomen, lassen Experimente amerikanischer Mediziner vermuten. Ein Hormon, das bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel ausgeschüttet wird, erhöht demnach die Empfindlichkeit der Zunge für süß schmeckende Verbindungen.
Wer sein Körpergewicht dauerhaft senken will, darf sich nicht darauf beschränken, weniger zu essen. Der Grund dafür liegt in einem regelrechten Sparprogramm des Körpers, bestätigt eine Studie zweier amerikanischer Forscherinnen. Sobald sie Affen auf Diät setzten, bewegten sich die Tiere deutlich weniger, sodass sie unter dem Strich kaum an Gewicht verloren.
Wer regelmäßig etwas Schokolade isst, tut seinem Kreislauf etwas Gutes. Das haben Potsdamer Forscher im Rahmen einer großangelegten Studie zeigen können. Jene Teilnehmer, die pro Tag einen halben Riegel Schokolade verzehrten, hatten ein rund 40 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall als solche mit einem sehr geringeren Schokoladenkonsum.
Ob ein Mensch zu Übergewicht neigt, hängt vielleicht auch von seinem Geschmackssinn ab. Diesen Schluss legt eine Pilotstudie australischer und neuseeländischer Forscher nahe. Dabei fielen Teilnehmer mit einem feinen Geschmack für Fettsäuren durch eine kalorienärmere Ernährung und eine geringere Leibesfülle auf.
Wenn es um das Risiko für Herz und Kreislauf geht, wird häufig der Body-Mass-Index als Indikator herangezogen. Andere Maße sind für eine solche Abschätzung jedoch besser geeignet, haben deutsche Mediziner im Rahmen zweier Studien ermittelt. Besonders aussagekräftig ist demnach das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße.
Wer ein fortgeschrittenes Alter erreicht hat, kann von ein paar Pfunden "zu viel" durchaus profitieren. Diese Ansicht bekräftigt eine Langzeitstudie australischer und englischer Mediziner. Senioren mit Übergewicht wiesen im Beobachtungszeitraum ein geringeres Sterberisiko auf als solche, die nach dem Standardmaß als normalgewichtig gelten.
Calcium spielt beim Schmecken eine bislang unterschätzte Rolle. Für diese Ansicht sprechen Untersuchungen japanischer Forscher. Zahlreiche Substanzen ohne Eigengeschmack verstärken demnach den Geschmack anderer Stoffe, indem sie ein calciumbindendes Protein auf der Zunge aktivieren.
Getreide steht sehr viel länger auf dem Speisezettel des Menschen als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein kanadischer Archäologe nach Untersuchungen in einer ostafrikanischen Höhle. Dort gefundenen steinzeitlichen Werkzeugen haften winzige Stärkekörner an, von denen die meisten aus Hirsesamen stammen.
Wer gelegentlich ein Glas Sekt trinkt, tut damit seinem Kreislauf etwas Gutes, vermuten englische und französische Forscher. Ihren Versuchen zufolge, erhöht der Konsum des Schaumweins die Reaktionsfähigkeit der Blutgefäße auf wechselnde Anforderungen.
Kinder mit einem relativ niedrigen Geburtsgewicht kommen früher in die Pubertät. Das haben Forscherinnen in Dortmund und Fulda im Rahmen einer Langzeitstudie ermittelt. Bei jenen Jungen und Mädchen, die bei der Geburt weniger als 3.000 Gramm gewogen hatten, trat die Pubertät im Schnitt sieben Monate früher ein als bei jenen mit einem höheren Geburtsgewicht.